Ich kenne die Schmerzen bei Hallux rigidus aus eigener Erfahrung. Aus dieser persönlichen Betroffenheit heraus ist eine Manschette entstanden, die nun von echten Betroffenen im Alltag getestet werden soll.
Es geht nicht um ein Heilversprechen und nicht um einen Verkauf. Ziel ist es, ehrliches Feedback zu sammeln und herauszufinden, wie sich der Prototyp im Alltag anwenden lässt und ob die bei mir beobachtete Schmerzlinderung auch bei anderen Betroffenen eintritt.
Die Idee für diese Manschette entstand nicht im Labor, sondern aus eigener Erfahrung mit Hallux rigidus.
Über Jahre hinweg hatte ich selbst Schmerzen im Großzehengrundgelenk. Längere Spaziergänge, sportliche Aktivitäten oder teilweise schon normale Alltagsbewegungen wurden zunehmend unangenehm. Einlagen halfen mir persönlich kaum weiter, Schmerzmittel kamen für mich nicht als dauerhafte Lösung infrage und auch operative Möglichkeiten fühlten sich für mich nicht wie der richtige Weg an.
Aus dieser Situation heraus begann ich, mich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen und verschiedene Ansätze auszuprobieren. Dabei entstand schließlich das Grundprinzip der heutigen Manschette.
Dank der Manschette ließen nach wenigen Wochen meine Beschwerden deutlich nach. Heute bin ich seit mehreren Jahren praktisch schmerzfrei. Diese persönliche Erfahrung war der Auslöser dafür, die Idee weiterzuentwickeln und daraus ein professionelles Produkt zu machen, das möglicherweise auch anderen Betroffenen helfen kann.
Die Manschette wird täglich für etwa 30 Minuten getragen. Wichtig ist, dass der Fuß währenddessen entspannt bleibt und nicht belastet wird.
Am einfachsten funktioniert die Anwendung auf der Couch, im Bett oder beim Lesen beziehungsweise Fernsehen.
Die Anwendung lässt sich dadurch unkompliziert in den Alltag integrieren.
Die Zugkraft ist bewusst sanft ausgelegt und sollte nicht schmerzhaft sein.
Um die Anwendung sinnvoll beurteilen zu können, sollte die Manschette idealerweise täglich über mindestens vier Wochen verwendet werden.
Hallux rigidus kann jeden Schritt belasten. Viele Betroffene kennen Einlagen, Schuhwechsel, Schmerzmittel, Physiotherapie oder irgendwann auch Gespräche über operative Maßnahmen.
Unser Prototyp verfolgt einen nicht-invasiven Ansatz. Die Manschette wurde entwickelt, um eine leichte Zugkraft auf das Großzehengelenk auszuüben und das Gelenk passiv zu entlasten.
Bevor weitere Entwicklungsschritte folgen, möchten wir mit geeigneten Probandinnen und Probanden echte Alltagserfahrungen sammeln.
Das Grundprinzip der Manschette basiert auf der sogenannten Gelenkdistraktion. Die Manschette sorgt durch eine sanfte und kontrollierte Zugkraft dafür, dass das betroffene Großzehengelenk leicht entlastet beziehungsweise minimal auseinandergezogen wird.
Ähnliche Prinzipien der Gelenkentlastung wurden bereits im Bereich der Kniearthrose wissenschaftlich untersucht, unter anderem an der Utrecht University.
Während der Anwendung wird der Druck auf die Gelenkflächen reduziert. Dadurch entsteht für einen begrenzten Zeitraum mehr Raum im Gelenk, um den Knorpel und die umliegenden Strukturen zeitweise zu entlasten.
Gleichzeitig kann sich die Gelenkflüssigkeit (Synovialflüssigkeit), die eine wichtige Rolle bei der Versorgung des Knorpels spielt, besser im Gelenk verteilen. Da Knorpel nicht direkt durchblutet wird, ist er auf diese Versorgung angewiesen.
Die Anwendung erfolgt passiv im Sitzen oder Liegen und sollte nicht schmerzhaft sein.
Die Manschette befindet sich aktuell in der Entwicklungs- und Prototypenphase. Ziel dieser Testphase ist es, gemeinsam mit Betroffenen praktische Erfahrungen zur Anwendung im Alltag zu sammeln. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:
Die Teilnahme soll für Sie möglichst einfach und transparent sein.
Füllen Sie das Formular aus und erzählen Sie uns etwas über Ihre Beschwerden und Ihre bisherige Situation.
Wir schauen uns Ihre Anfrage an und melden uns bei Ihnen, um offene Fragen gemeinsam zu besprechen.
Wenn die Voraussetzungen passen, erhalten Sie den Prototypen und Informationen zur Anwendung.
Sie testen die Manschette im Alltag und geben uns ehrliches Feedback zur Anwendung und zu Ihren Erfahrungen.
Wir suchen gezielt Menschen, bei denen Hallux rigidus bereits ärztlich diagnostiziert wurde.
Nein. Die Teilnahme an der Testphase ist kostenlos.
Nein. Es gibt keinen Kaufzwang. Im Mittelpunkt stehen der Test und Ihr ehrliches Feedback zur Anwendung.
Nein. Es werden keine Heilversprechen oder Wirkungsgarantien gegeben. Ziel der Testphase ist es, Erfahrungen mit dem Prototyp zu sammeln.
Nein. Es werden keine Heilversprechen oder Wirkungsgarantien gegeben. Es geht darum, Erfahrungen mit dem Prototyp zu sammeln.
Damit wir besser einschätzen können, ob tatsächlich ein diagnostizierter Hallux rigidus vorliegt.
Nein. Die Teilnahme ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Jetzt für die Testphase anmelden Füllen Sie das Formular aus und beschreiben Sie kurz Ihre Beschwerden. Falls vorhanden, können Sie zusätzlich 1–2 Bilder oder vorhandene Nachweise hochladen. Anschließend melden wir uns persönlich bei Ihnen und prüfen gemeinsam, ob eine Teilnahme an der Testphase sinnvoll ist.